Unser Wappentier braucht Ihre Hilfe:

Patenschaft über Takin-Anlagen im Zoo Berlin und im Tierpark Berlin

 

Die in ihrer Heimat vom Aussterben bedrohten Takine werden nur selten in einem Zoo gehalten. Der Takin wurde 1850 erstmals wissenschaftlich beschrieben. Lange gab er den Biologen Rätsel auf. Man konnte sich nicht wirklich einigen, in welche Gruppe er genau einzuordnen ist. Er bekam Namen wie „Gnuziege“ und „Rindergemse“, was verdeutlicht, wie schwer es Forschern gefallen sein muss, ihn einer bestimmten Systematik zuzuordnen.

Neuesten Erkenntnissen zufolge steht der Takin den Schafen jedoch näher und bildet eine eigene Gattung innerhalb der Ziegenartigen (Caprini). Es gibt vier Takin-Arten: Buthan-, Gold-, Mishmi- und Sichuan-Takin, bis auf den Buthan-Takin sind alle Takin-Arten in Berlin zu sehen.

Jeder Betrag ist eine große Hilfe!
Sichuan-Takine im Zoo Berlin

Die vier derzeit bekannten Arten des Takins stammen alle aus dem asiatischen Raum, wo sich ihr Lebensraum vom östlichen Himalaya bis nach Indien und China erstreckt. Sie kommen hier je nach Jahreszeit in Höhen von 1.500 bis 4.000 Metern vor. Während der Sommermonate findet man sie in höheren und während des Winters in niedrigeren Lagen.

Sichuan-Takine werden im Zoo Berlin seit 2014 gehalten. Sie kommen in der chinesischen Provinz Sichuan vor. Hier sind die Hauptbedrohungen für den Takin die Zerstörung des Lebensraums und die Bejagung. Die Weltnaturschutzorganisation stuft den Sichuan-Takin als gefährdet ein.

Mishmi-Takin im Tierpark Berlin

Im Zoo Berlin leben die Sichuan-Takine auf den 1899 unter der Planung von Moritz Lehmann entstandenen Bergtierfelsen. Während der Folgejahrzehnte veränderte die Anlage ihr Aussehen durch größere An- und Umbauten mehrfach. Die Gehegegestaltung mit natürlichem Gestein und einer Gebirgsvegetation bildet den idealen Platz, um Gebirgstiere, wie Sichuan-Takine, dort zu halten.

Als einer von weltweit zwei Zoos hält der Tierpark Berlin drei Unterarten, wobei der Mishmi-Takin 1974 erstmals im Tierpark Berlin gehalten wurde. Außerhalb seiner Ursprungsländer wurde der Mishmi-Takin erstmals 1980 im Tierpark gezüchtet und bis heute sind dort weit über 80 Jungtiere geboren worden. Viele Nachzuchttiere aus Berlin begründeten neue Zuchtgruppen in anderen Zoologischen Gärten Europas und Nordamerikas. Seit 2000 zählen auch der Sichuan-Takin sowie seit 2010 der Goldtakin zum festen Bestandteil vom Tierpark Berlin, welche dort auf der Himalaya-Anlage leben.

Goldtakine im Tierpark Berlin

Die Takine in Berlin haben eine große Aufgabe, nicht nur für Nachwuchs sorgen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedrohung dieser besonderen Tiere zu wecken. Damit werden die Berliner Takine Botschafter, um für Verständnis für den Schutz dieser Tierart in der Bevölkerung zu werben. Mit der Patenschaft anlässlich des 70. Vereinsjubiläums soll damit ein besonderer Beitrag für die Haltung dieser Tiere geleistet werden. Zusammen gestalten und bewahren wir damit die Hauptstadtzoos! Jeder Betrag und jede Spende sind eine große Hilfe!

Spendenkonto:

Freunde Haupstadtzoos, Commerzbank
IBAN:DE02 1204 0000 0912 9008 00
BIC:COBADEFFXXX
Betreff: Spendenprojekte oder Zoo- bzw. Tierpark-Projekt

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