Zwei Zwillingspärchen bei den Thüringer Waldziegen geboren
Am 8. März und am 9. März sind jeweils Zwillinge bei den bedrohten Thüringer Waldziegen zur Welt gekommen. Es wird weiterer Nachwuchs erwartet, da alle Weibchen gedeckt wurden.
Die Thüringer Waldziege ist eine inzwischen sehr seltene Haustierrasse, die um 1900 in und um den Thüringer Wald entstand. In den 1930er Jahren gab es in Deutschland ca. 60.000 Thüringer Waldziegen. Zwischenzeitlich sank der Bestand auf unter 200 Tiere und auch heute noch steht die Thüringer Waldziege als „stark gefährdet“ Haustierrasse auf der Roten Liste der Haustierrassen.
Die Thüringer Waldziege ist eine inzwischen sehr seltene Haustierrasse, die um 1900 in und um den Thüringer Wald entstand. Ihr keckes Wesen und ihre Lebensenergie machen sie zu einem interessanten Bewohner vom Tierpark Berlin.
Die Thüringer Waldziege wird bis zu 85 cm groß und ist mit ihrer breiten und tiefen Brust sowie der imposanten Rippenwölbung kräftig gebaut. Deshalb ist sie sehr widerstands- und witterungsfähig.
Die meisten Thüringer Waldziegen bestechen mit einer glatten, kurzen hellbraun bis schokoladefarbenen Behaarung, nur wenige Exemplare tragen ein schwarzes Fell.
Haus- und Nutztiere gehören bereits seit der Steinzeit zu den treuesten Begleitern des Menschen, seien es das domestizierte Rind oder der weit bekannte domestizierte Wolf. Auch das Alpaka sollte in diesem Hinblick nicht verschwiegen werden.
Die Vielfalt der Haus- und Nutztierrassen ist gerade in der heutigen Zeit ein Schatz, welchen es zu bewahren gilt.