Zwei weitere Jungtiere bei den Großen Kudus im Zoo Berlin geboren

 

Nachdem bereits im August ein Jungtier bei den Großen Kudus geboren wurde, folgten am 19. Oktober und am 20. Oktober zwei weitere Jungtiere.

Der Große Kudu ist eine afrikanische Antilopenart, die im östlichen und südlichen Afrika vorkommt. Sein Lebensraum sind vor allem Baum- und Graslandsavannen. Die großen Antilopen sind schnelle Läufer und können bis zu drei Meter hohe Hindernisse überspringen.

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Fotos und Video: Monika Kochhan - Jungtiere bei den Großen Kudus im Zoo Berlin

 

Charakteristisch sind die sechs bis zehn hellen Querstreifen auf dem Oberkörper, die sich in Anzahl und Muster unterscheiden. Das gewundene und weit zur Seite ausladende Gehörn ist beim Großen Kudu nur bei den männlichen Tieren vorhanden. Neben Laub und jungen Zweigen frisst der Große Kudu auch Pflanzen, die für andere Tiere giftig sind, und ist so in der Lage, sein Nahrungsspektrum entsprechend auszuweiten.

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Jungtier bei den Großen Kudus im Zoo Berlin

 

Nach neun Monaten Tragzeit kommt ein einzelnes Kalb zur Welt. Noch zu klein, um der Mutter zu folgen, verharrt es regungslos im dichten Gras oder Gestrüpp, um nicht von einem Raubtier entdeckt zu werden. Nur zum Säugen sind Kuh und Kalb vereint. Nach mehreren Wochen ist das Jungtier stark genug, um zunächst nur tagsüber, dann jedoch dauerhaft bei der Herde zu sein. Die Säugezeit liegt bei sechs Monaten.

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