Willkommen in Berlin: Kordofan-Giraffe „Vizuri“ in den Zoo Berlin eingezogen

 

Aus dem Zoo Basel ist der am 7. Mai 2024 geborene Kordofan-Giraffenbulle „Vizuri“ in den Zoo Berlin eingezogen.

Untergebracht ist „Vizuri“ im Antilopenhaus, das derzeit umfassend umgebaut wird. Dort entsteht im nordwestlichen Teil eine kleine Savannenlandschaft. Die frühere Giraffenanlage wird mit der angrenzenden Antilopenanlage verbunden. Künftig sollen sich Giraffen und andere Savannenbewohner die Fläche teilen. Zukünftig werden hier auch die Okapis ein neues Zuhause haben. Die Arbeiten sollen im Sommer 2026 abgeschlossen sein.

Die Kordofan-Giraffe gehört zu den am stärksten bedrohten Giraffen-Unterarten der Welt. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft sie als „vom Aussterben bedroht“ ein. Seit den 1980er-Jahren ist ihr Bestand um mehr als 80 Prozent gesunken. Heute leben nur noch weniger als 2000 Tiere in freier Wildbahn – in Kamerun, Tschad, der Zentralafrikanischen Republik und im Südsudan.

Fotos und Video: Monika Kochhan; „Vizuri“ (links) mit dem Netzgiraffen-Bullen „Mugambi“ im Zoo Berlin.

 

„Vizuri“ hat sich bereits gut eingelebt und versteht sich mit dem Netzgiraffen-Bullen „Mugambi“. Zukünftig werden im Zoo Berlin Giraffen-Bullen gehalten, die dann in Kooperation mit anderen Zoos für Nachwuchs sorgen sollen.

Berlin blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition in der Haltung von Giraffen zurück. Die erste Giraffe war 1864 im Zoo Berlin zu sehen. Für diese beeindruckenden Tiere wurde 1872 sogar ein eigenes imposantes Haus gebaut, welches noch heute ein Wahrzeichen des Zoologischen Gartens von Berlin ist. Im Tierpark Berlin leben die höchsten landlebenden Säugetiere der Welt seit 1960.

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