Zweifacher Nachwuchs bei den Parma-Kängurus im Zoo Berlin

Ein kleines Känguru ist schon außerhalb Mamas Beutel zu sehen. Dann gibt es ein weiteres Jungtier, das aus dem Beutel schaut. Nach ca. 35-tägiger Tragezeit wird ein einzelnes Jungtier zur Welt gebracht. 30 Wochen hat es dann gedauert bis das kleine Parma-Känguru nach seiner Geburt sich vorsichtig in seiner neuen Welt umschaut.

Bei seiner Geburt ist das Baby gerade so groß wie ein Zuckerwürfel und wiegt noch nicht mal 1 Gramm. Das Jungtier verbringt seine ersten 30 Lebenswochen im Beutel der Mutter, wo es gesäugt wird.

Wer das Känguru-Baby sehen möchte, sollte so früh wie möglich oder am späten Nachmittag in den Zoo kommen. Morgens und am späten Nachmittag sind die am aktivsten.

Parma-Kängurus werden im Zoo Berlin seit 1994 gehalten, nachdem sie bereits von 1980 bis 1991 gehalten wurden. Parma-Kängurus leben in den Buschlandschaften Südostaustraliens.

Es zählt zu den kleinsten Kängurus und wird auch Parma-Wallaby genannt. Das Jungtier kommt bereits nach einem Monat Tragzeit in einem sehr frühen Entwicklungsstadium zur Welt. Die ersten sechs Monate seines Lebens bleibt es versteckt im Beutel der Mutter

 

Lange Zeit galt das Parma-Känguru als ausgestorben. 1966 wurde es im australischen Bergland und auf der neuseeländischen Insel Kawau wiederentdeckt. Seither wird es weltweit in Zoos gezüchtet. Die Bestände gelten mittlerweile als gesichert. Kängurus gehören zu den Beuteltieren.

 

Parma-Kängurus leben einzelgängerisch oder paarweise. Sie sind überwiegend nachtaktiv und verlassen in den Nachtstunden das dichte Unterholz zur Nahrungsaufnahme. Parma-Wallabys sind robuste Kängurus, welche auch bei kälteren Temperaturen gut auskommen. Somit ist eine ganzjährige Außenhaltung auch in Deutschland möglich.

 

Zurück