Im Tierpark Berlin ist ein Alpaka zur Welt gekommen
Auf der Anlage der Alpakas im Tierpark Berlin ist ein Jungtier geboren. Alpakas sind domestizierte Neuweltkamele, die in den Anden als Wolllieferanten gehalten werden. Ursprünglich wurden sie nur im heutigen Peru, Bolivien und Chile gehalten, heutzutage findet man sie aber weltweit.
In Südamerika halten sich viele Familien kleine Herden von Alpakas oder Lamas als Nutztiere. Sie dienen als Woll- und Fleischlieferanten. Riesige Herden mit mehreren hundert Tieren werden von großen Firmen zur Wollproduktion gehalten.
Dabei machen Tiere mit weißem Fell einen Großteil der Herde aus, denn ihr Fell lässt sich am leichtesten einfärben und weiterverarbeiten. Die natürlichen Farbvariationen im Fell der Alpakas gehen von weiß über grau zu schwarz und decken oft auch sämtliche Brauntöne ab.
Alpakas können sich ganzjährig fortpflanzen. Die Tragezeit beträgt 11 bis 12 Monate. Ein Fohlen wiegt zwischen fünf bis zehn kg bei der Geburt.
Von Neuweltkamele und Altweltkamele
Alpakas, Vikunjas, Lamas und Guanakos gehören alle zur Gattung der Kamele. Sie gehören in die Kategorie Neuweltkameliden. Sie können sich untereinander paaren und fortpflanzen.
Sie sind Schwielensohler, d.h. ihr Fuß besteht nicht aus Hufen, sondern aus Schwielen. Sie haben an jedem Fuß zwei Zehen mit Zehennägel und die Fußunterseite bildet die Schwiele. Das ist eine Art Hornhaut, die besonders für ihre steinigen Untergründe in den Anden geeignet ist.
Dromedare und Trampeltiere gehören ebenfalls zur Gattung der Kamele. Sie gehören zu der Kategorie Altweltkameliden. Sie sind deutlich größer als Neuweltkamele und lassen sich auch nicht mit ihnen paaren.