Küken bei den Halsband-Tschajas (Wehrvögeln) im Zoo Berlin

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Fotos: Monika Kochhan - Küken bei den Halsband-Tschaja

 

Der Halsband-Wehrvogel wird auch "Tschaja" genannt. Der Ursprung dieses Namens ist der laute Warnschrei der Vögel und stammt ursprünglich aus der Sprache der einheimischen Guarani-Indios. Sie kommen in Südamerika vor. 

Die Wehrvögel zählen die Wissenschaftler zu den Gänsevögeln. Diese eigenartigen Wasservögel besitzen einen hühnervogelartigen Schnabel und haben keine Schwimmhäute zwischen ihren langen Zehen. Da die Wehrvögel sehr laut rufen, werden sie in der englischen Sprache Screamers ("Schreihälse") genannt.

Wie alle Wehrvögel, besitzt auch der Tschaja eine äußerst gefährliche Waffe: An jedem Flügelansatz befinden sich zwei lange, knöcherne Sporen. Diese ähneln einem Dolch und sind messerscharf. Sie werden zur Feindabwehr und bei Kämpfen mit Rivalen eingesetzt.

Tschajas haben sich gut an ihren sumpfigen Lebensraum angepasst. Ihre Beine sind lang und kräftig. Die ebenfalls langen Zehen tragen reduzierte Schwimmhäute. Sie dienen der Gewichtsverteilung und bewahren die Vögel vor dem Einsinken.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Wasservögeln, binden sich Wehrvögel über mehrere Jahre oder sogar ein Leben lang an denselben Partner.

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